Letzter Tag in der Karibik

Servus liebe Maya,
gestern war unser letzter Tag in der Karibik! In der Früh sind wir erstmal zu einem Café in der Nähe von der Playa Chiquita gefahren. Dort hatten wir gehofft die grünen Aras, auch Soldaten- oder Bechsteinaras genannt, zu finden, da sie dort wohl häufiger gesehen werden. Beim Aussteigen aus dem Auto hörten wir dann auch schon ein lautes Krächzen und sahen tatsächlich ein Pärchen am Himmel fliegen.
Ein bisschen Mathe: Das sind immerhin 0,02% der Weltpopulation. Wir gingen ins Café, holten uns Kaffee und Kuchen und suchten uns einen netten Platz auf der Terrasse. Keine 3 Minuten später hörten wir wieder ein lautes Krächzen und beim Blick nach oben sahen wir 24 Weitere! Das heißt, wir haben 2,2% der Weltpopulation bzw. fast 9% der grünen Aras von Costa Rica auf einmal gesehen. Leider waren Sie schnell vorbei gezogen und doch etwas weit weg, bzw. hoch!

Es fing an zu Regnen, aber das stört in der Karibik einfach niemanden. Ich glaube ganz im Gegenteil, denn der Regen ist echt warm und es fühlt sich total anders an. Auch anders als bei uns im Hochsommer!

Wir dachten, dass die Aras sich evtl. direkt an der Playa Chiquita in den Mandelbäumen niederlassen, also liefen wir hin. Während man zu den anderen Stränden mit dem Auto vorfahren kann, muss man zur Playa Chiquita einen ca. 150m langen, schmalen Weg durch den Wald laufen, bei dem man links uns rechts des Weges das ein oder andere Tier entdecken kann. Wir sahen jedenfalls viele Krabben, passten aber auf, dass wir nicht so eine Lanzenotter auf Augenhöhe übersehen!

Lanzenotter hocken meist auf Augenhöhe, da sie Kolibris jagen! Wir haben hier keine gesehen!

Am Playa Chiquita suchten wir dann die Aras und bewunderten den vielleicht schönsten Strand auf der Karibik-Seite von Costa Rica. Magisch – selbst bei Regen!

Wir bekamen Lust auf einen letzten Strandtag! Da es bewölkt war, war es auch mit unserem Sonnenbrand nur halb so wild. Also holten wir die Sachen im Hotel und fuhren den ganzen Weg erneut und noch ein bisschen weiter bis zu Punta Uva. Die Wellen waren dieses Mal echt hoch so dass es wirklich Spaß gemacht hat! Wir hatten einen sehr gelungenen Abschluss!

Heute Morgen gab es dann noch ein kleines Highlight! Wir durften vom Frühstückstisch aus einem Faultier in den Bäumen vor uns beim Klettern zuschauen. Anschließend packten wir unsere Koffer ins Auto und machten uns auf den Weg nach Paraíso zu der Unterkunft, die wir auf dem Hinweg schon einmal hatten! Kurz hatten wir überlegt noch auf den Vulkan Irazú hoch zu fahren, doch das Navi sagte uns über 2h Fahrzeit voraus, also ließen wir es bleiben. Unser Gastgeber Pablo sagte, dass es normalerweise ca. 35min sind – ab Paraíso.

Auch zum Abendessen gingen wir wieder in das gleiche Restaurant, wie auf dem Hinweg und wurden wiedererkannt! Die Kinder hatten ihren Spaß dort!

Den Online-Check-In haben wir übrigens während der Fahrt nach Paraíso gemacht. Morgen geht es schon wieder zurück! Nur noch den Mietwagen abgeben!

¡Adiós!

Eine Antwort auf „Letzter Tag in der Karibik“

  1. Доброе время суток, мои доолгие,читая ваш рассказ ,у меня навернулись слезы, для меня прощаться всегда очень эмоциально,и я представляю как вам жалко,что ваш отпуск подошёл к концу,но радует все таки то,что отпуск был просто супер, и что вас всё таки удалось увидеть Аро,и на прощание так хорошо покупаться .Я надеюсь вы не забыли бросить в волны монетки. Ну а теперь я желаю вам счастливого пути ,лёгкого взлета и мягкой посадки.Скучаю и жду вас.

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